Güeppi, Militärbasis in der Region Loreto, Peru
Güeppi ist eine kleine Militärsiedlung im äußersten Norden Perus, genau dort, wo der Fluss Güeppi in den Putumayo mündet und die Grenze zu Kolumbien und Ecuador bildet. Der Ort besteht im Wesentlichen aus einigen wenigen Gebäuden und einer Landebahn, die die einzige direkte Verbindung zur Außenwelt darstellt.
Der Standort gewann während des kolumbianisch-peruanischen Krieges von 1932 an Bedeutung, als Peru entlang des Putumayo militärische Posten einrichtete, um seine nördliche Grenze zu sichern. Güeppi ist seitdem ein Militärposten geblieben und hat seinen Charakter als abgelegene Grenzstellung kaum verändert.
In der Gegend leben Gemeinschaften der Quichua, Secoya und Bora, die ihre eigenen Sprachen und Lebensweisen bewahren. Ihr Alltag ist eng mit dem Rhythmus der Flüsse und des Waldes verbunden, was sich in der Art zeigt, wie Menschen hier fischen, reisen und zusammenleben.
Der einzige zuverlässige Weg, Güeppi zu erreichen, ist der Flug, da keine Straßen den Ort mit anderen Städten verbinden. Besucher sollten sich auf tropische Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und sehr einfache Grundversorgung vorbereiten.
Das nahe gelegene Schutzgebiet Güeppi-Sekime gilt als eines der abgelegensten Schutzgebiete Perus und grenzt gleichzeitig an Kolumbien und Ecuador. Diese dreifache Grenzlage macht es zu einem seltenen Punkt, an dem drei Länder und ihre Wildtiere denselben unberührten Flusswald teilen.
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