Galapagosinseln, Archipel im Pazifischen Ozean, Ecuador
Die Galapagosinseln sind ein Archipel aus 18 Hauptinseln, mehreren kleineren Inseln und zahlreichen Felsen und Felsenriffen im Pazifischen Ozean, die zur Provinz Galápagos in Ecuador gehören. Einige Inseln haben Küsten aus schwarzem Lavagestein, andere flache Sandstrände, und im Inneren wechseln sich Vulkankrater, Lavafelder und dichte Vegetation ab.
Der spanische Bischof Tomás de Berlanga erreichte die Inseln 1535 zufällig, als sein Schiff vom Kurs abkam. Später dienten die Inseln Piraten als Versteck und wurden dann von verschiedenen Ländern beansprucht, bevor Ecuador sie 1832 offiziell annektierte.
Auf der Insel Floreana steht ein alter Holzbottich, der seit dem 18. Jahrhundert als inoffizielle Poststation dient. Reisende hinterlassen Briefe und Postkarten darin, und andere Besucher nehmen sie mit, um sie persönlich zuzustellen, ohne Briefmarken oder Porto.
Die Inseln sind über zwei Flughäfen erreichbar: einen auf Baltra und einen auf San Cristóbal, beide mit täglichen Flügen vom ecuadorianischen Festland. Bei der Ankunft wird das Gepäck kontrolliert, um zu verhindern, dass Pflanzen oder Tiere eingeschleppt werden, die der einheimischen Natur schaden könnten.
Die Inseln liegen am Schnittpunkt von drei Meeresströmungen, was dazu führt, dass Pinguine und tropische Meeresschildkröten denselben Strand teilen, was sonst nirgendwo auf der Erde vorkommt. Genau diese Mischung aus kalten und warmen Gewässern machte die Tierwelt so vielfältig und inspirierte Darwin während seines Besuchs 1835 zu seiner Evolutionstheorie.
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