Nationalpark Galápagos, Nationalpark auf den Galápagos-Inseln, Ecuador
Der Galápagos-Nationalpark umfasst nahezu das gesamte Archipel mit seinen 13 Hauptinseln und zahlreichen kleineren Eilanden, die sich über mehr als 7.800 Quadratkilometer erstrecken. Die Landschaft reicht von schwarzen Lavafeldern und Sandstränden bis zu grünen Hochländern, wo verschiedene Klimazonen auf engem Raum aufeinandertreffen.
Ecuador richtete das Schutzgebiet im Jahr 1959 ein, genau ein Jahrhundert nach Charles Darwins Veröffentlichung über die Evolution. Zwei Jahrzehnte später erkannte die UNESCO die wissenschaftliche Bedeutung dieser Inseln mit dem Welterbestatus an.
Der Name stammt von den Riesenschildkröten, die spanische Seefahrer an die Sättel ihrer Pferde erinnerten. Die Inseln tragen heute noch diese Verbindung in ihrem Namen, und Besucher können diese uralten Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.
Besucher benötigen eine Transitkarte und müssen bei der Ankunft eine Eintrittsgebühr entrichten. Direktflüge vom ecuadorianischen Festland erreichen die Inseln Baltra und San Cristóbal, von wo aus Bootsverbindungen zu den anderen Inseln führen.
Meerechsen kommen ausschließlich auf diesen Inseln vor und tauchen ins Meer, um Algen zu fressen. Diese Fähigkeit macht sie zu den einzigen Echsen der Welt, die ihre Nahrung im Ozean suchen.
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