Nationalpark Kokosinsel, Nationalpark auf der Kokosinsel, Costa Rica.
Der Nationalpark auf der Isla del Caño liegt etwa 530 Kilometer vor der Pazifikküste Costa Ricas und ist ein rechteckiges Eiland mit dichtem Regenwald. Das Gelände ist bergig und von wasserfällen durchzogen, die besonders in der Regenzeit das Landschaftsbild prägen.
Juan Cabezas, ein spanischer Navigator, entdeckte die Insel 1526 und sie erschien später 1541 auf Seekarten unter dem Namen Coques. Im Laufe der Zeit wurde sie bekannt als Zufluchtsort für Seeräuber, die in dieser abgelegenen Region tätig waren.
Die Insel war lange Zeit ein Versteck für Piraten, die hier Zuflucht suchten und Legenden über versteckte Schätze hinterließen. Diese Geschichten prägen bis heute die Wahrnehmung des Ortes und faszinieren Besucher, die die Geschichte dieser geheimnisvollen Vergangenheit erkunden möchten.
Die Erreichbarkeit erfordert lange Bootsfahrten vom Festland aus, da keine regulären Flugverbindungen bestehen. Besucher sollten sich auf raue Seebedingungen vorbereiten und die beste Reisezeit zwischen dezember und April wählen, wenn das Wetter stabiler ist.
Während der intensiven Regenzeit entstehen kurzfristig über 2000 Wasserfälle, die von den Hängen in den Ozean stürzen. Dieses spektakuläre Phänomen zeigt die außergewöhnliche Niederschlagsmenge, die das Eiland trifft.
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