Provinz Los Ríos, Küstenprovinz im zentralen Ecuador.
Los Ríos ist eine Provinz an der zentralen Küste Ecuadors, wo zahlreiche Wasserläufe durch eine überwiegend ebene Landschaft fließen. Die Gegend besteht aus weiten Feldern, durchzogen von Flussarmen und kleineren Kanälen, die dem Blick eine offene und grüne Weite verleihen.
Die Verwaltungseinheit entstand 1860, als sie sich vom damaligen Bezirk Guayaquil abtrennte und Babahoyo zum Verwaltungssitz ernannt wurde. Seitdem hat die Region ihre wirtschaftliche Rolle durch den Ausbau des Anbaus von Exportprodukten auf den fruchtbaren Schwemmböden verstärkt.
Die Region verdankt ihren Namen der Fülle an Flüssen, die sich durch weite Anbauflächen ziehen und die Arbeit vieler Höfe bestimmen. In ländlichen Orten begegnet man oft Verkaufsständen, an denen die Bewohner frisch geerntete Früchte und Getreide aus der Umgebung anbieten.
Wer die Provinz bereist, trifft häufig auf Straßen, die zwischen Feldern verlaufen und kleinere Ortschaften miteinander verbinden. Die Bedingungen sind in der Regenzeit feuchter, wenn Wege stellenweise matschig werden und Flüsse mehr Wasser führen.
Die Flüsse beherbergen mehrere Fischarten, die das ganze Jahr über von Anglern gefangen werden, darunter einige, die auch auf lokalen Märkten verkauft werden. Einige Höfe nahe den Ufern nutzen das Wasser nicht nur zur Bewässerung, sondern auch für den Transport kleinerer Ernten auf flachen Booten.
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