Provinz Cotopaxi, Provinz in den zentralen Anden, Ecuador
Cotopaxi ist eine Provinz im zentralen Andenraum Ecuadors, die sich von tiefen Tälern bis zu Berggipfeln erstreckt. Das Gebiet umfasst sieben Kantone mit Latacunga als Hauptstadt und weist eine große Vielfalt an Landschaften und Höhenlagen auf.
Die Provinz wurde Mitte des 19. Jahrhunderts gegründet, nachdem Ecuador seine Unabhängigkeit erlangt hatte. Ihre Grenzen und Verwaltungsstruktur entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte, während die Region sich als landwirtschaftliches Zentrum etablierte.
Die Provinz trägt den Namen des gleichnamigen Vulkans, der über allem thront und das Leben der Menschen seit Jahrhunderten prägt. Viele Gemeinden hier pflegen traditionelle Handwerksmärkte und Feste, die auf alte landwirtschaftliche Zyklen zurückgehen und heute noch stattfinden.
Die Panamericana durchquert das Gebiet und verbindet verschiedene Orte miteinander, sodass Reisende leicht zwischen den Städten wechseln können. Wer höher gelegene Bereiche besucht, sollte sich auf kühlere Temperaturen und dünnere Luft einstellen.
Innerhalb kurzer Entfernungen wechseln hier tropische Wälder, gemäßigte Täler und karge Hochlandsteppen, was seltene Übergänge zwischen Klimazonen ermöglicht. Besucher können an einem Tag mehrere Vegetationstypen erleben, ohne weite Strecken zurückzulegen.
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