Provinz Chimborazo, Verwaltungsprovinz in den zentralen Anden, Ecuador
Diese Provinz in den zentralen Anden beherbergt den höchsten Berg des Landes und erstreckt sich zwischen dem Hochland und den Ausläufern des Amazonas-Beckens. Das Gebiet umfasst mehrere Kantone mit unterschiedlichen Landschaften von trockenen Hochtälern bis zu Gletscherregionen, wobei die Hauptstadt als administratives und wirtschaftliches Zentrum dient.
Die Region wurde im frühen 19. Jahrhundert als separate Verwaltungseinheit gegründet und erhielt ihren Namen von dem Berg, der seit Jahrhunderten als Orientierungspunkt für Reisende diente. Frühe Siedler entwickelten Handelswege über die Berge, die das Hochland mit den Küstengebieten verbanden.
Die Bevölkerung besteht zu 58.4% aus Mestizen und zu 38% aus Indigenen, die traditionelle landwirtschaftliche Praktiken pflegen und Kartoffeln und Mais anbauen.
Die Provinzhauptstadt dient als Ausgangspunkt für Reisen in das umliegende Bergland, wobei Straßen in verschiedene Richtungen zu kleineren Ortschaften und ländlichen Gebieten führen. Höhere Lagen erfordern angemessene Kleidung und Zeit zur Anpassung an die dünnere Luft, besonders wenn man von niedrigeren Regionen anreist.
Das Gebiet schützt Teile eines Nationalparks mit vielfältiger Ökologie, die von Nebelwald bis zu alpinen Zonen reicht. Besucher können in einer einzigen Fahrt durch verschiedene klimatische Bereiche reisen, von gemäßigten Tälern bis zu ganzjährig verschneiten Gipfeln.
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