Provinz El Oro, Küstenprovinz im Süden Ecuadors
El Oro erstreckt sich entlang der südlichen Pazifikküste Ecuadors und verbindet flache Küstenabschnitte mit bewaldeten Hügeln weiter im Landesinneren. Flüsse durchqueren das Gebiet von Osten nach Westen und münden in Mangroven und sandige Buchten am Meer.
Die Region wurde am 23. April 1884 offiziell als Provinz gegründet, nachdem sie jahrhundertelang wegen ihrer Bodenschätze genutzt worden war. Später verlagerte sich die Wirtschaft auf die Landwirtschaft und den Export von Bananen über die Hafenstadt Machala.
Der Name der Region bezieht sich auf die Goldminen, die früher in den Bergen betrieben wurden. Ortschaften im Landesinneren zeigen noch heute Spuren dieser Vergangenheit in ihren alten Gebäuden und kleinen Bergbaumuseen.
Besucher können zwischen Küstenstädten und Bergdörfern wählen, die jeweils unterschiedliche Klima- und Landschaftsmerkmale bieten. Buslinien verbinden die Orte untereinander, wobei Fahrten ins Landesinnere oft kurvenreich verlaufen.
Im Südosten liegt der versteinerte Wald von Puyango, wo Baumstämme aus der Kreidezeit (etwa 100 Millionen Jahre alt) offen zutage treten. Der Ort gilt als eine der weltweit größten Ansammlungen versteinerter Hölzer und liegt nahe der peruanischen Grenze.
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