Provinz Azuay, Provinz im Süden Ecuadors
Die Provinz Azuay liegt im südlichen Hochland Ecuadors und erstreckt sich von tiefen Flusstälern bis zu hohen Bergen und Nebelwaldgebieten. Die Landschaft wechselt zwischen sanften grünen Hügeln, steilen Berghängen und weiten Plateaus mit Grasland und Seen.
Diese Provinz entstand im Juni 1824 als Teil der neu gegründeten Republik Ecuador und trat die Nachfolge kolonialer Verwaltungsstrukturen an. Ihre Hauptstadt hatte bereits Jahrhunderte zuvor als wichtiger Knotenpunkt im Inkareich gedient.
Der Name stammt von einem alten indigenen Wort für Wasser und verweist auf die vielen Flüsse der Region. Heute leben hier Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen, die traditionelle Handwerkskunst und moderne Landwirtschaft betreiben.
Die Anreise erfolgt meist über die Hauptstraße durch das Hochland oder per Flugzeug zur zentralen Stadt. Wer höhere Lagen besucht, sollte warme Kleidung und Zeit zur Höhenanpassung einplanen.
Ein großes Wasserkraftwerk am Fluss Paute versorgt weite Teile des Südens mit Energie und prägt die lokale Wirtschaft. Viele Besucher kennen nur die Hauptstadt und übersehen die kleinen Dörfer mit ihren Märkten und Werkstätten.
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