New Cathedral of Cuenca, Katholische Kathedrale im Zentrum von Cuenca, Ecuador.
Die Neue Kathedrale von Cuenca ist eine römisch-katholische Kirche im historischen Zentrum von Cuenca in Ecuador, erkennbar an drei blauen Kuppeln, die über den Dächern der Altstadt aufragen. Im Inneren erstrecken sich hohe Gewölbe, Säulen aus Marmor und zahlreiche Glasfenster, die das Schiff in verschiedene Farbtöne tauchen.
Bischof Miguel León Garrido ließ am 2. Oktober 1885 die Fundamente öffnen, und am 12. Dezember 1886 wurde der Grundstein gelegt. Die Pläne stammten von Juan Bautista Stiehle, einem aus Deutschland gebürtigen Ordensbruder, der 1873 aus dem Elsass nach Cuenca gekommen war. Der Bau kam über etwa ein Jahrhundert in Etappen voran, mit Unterbrechungen wie dem Stillstand vom 5. Juni 1903 wegen Geld- und Materialmangels, und wurde in den 1980er Jahren abgeschlossen.
Der Name Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis verweist auf eine katholische Glaubenslehre, die hier durch liturgische Feiern und Prozessionen lebendig wird. Besucher sehen oft Einheimische, die vor den Seitenaltären beten oder Kerzen anzünden, während das Licht durch die farbigen Fenster fällt.
Die Kathedrale liegt gegenüber dem Parque Calderón, zwischen den Straßen Mariscal Sucre, Simón Bolívar, Benigno Malo und Padre Aguirre. Die Türme blieben abgeschnitten, weil die Fundamente die geplante Höhe nicht tragen konnten; eine Turmbesteigung gibt es daher nicht, der Eingang ist über drei Steinstufen erreichbar.
Die Krypta ist 96 Meter lang, 12 breit und 4 hoch und gehörte zu den zuerst gebauten Teilen: Die Arbeiten dort begannen 1885, bevor am 12. Dezember 1886 der Grundstein gelegt wurde. Sie fasst bis zu dreitausend Menschen. Die beiden Fronttürme sollten Kuppeln tragen, doch Baufehler verhinderten dies.
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