Cuenca, Kolonialstadt in der Provinz Azuay, Ecuador.
Cuenca ist eine Stadt in der Provinz Azuay im Süden Ecuadors, die in einem Hochlandbecken in rund 2550 Meter Höhe liegt. Vier Flüsse durchziehen das Stadtgebiet und gliedern die Viertel in einem natürlichen Muster zwischen den umliegenden Bergen.
Spanische Konquistadoren gründeten die Stadt im Jahr 1557 auf den Ruinen von Tomebamba, einem früheren Verwaltungszentrum der Inka. Baumeister errichteten Kirchen und Klöster aus behauenen Steinen, die teilweise von älteren Strukturen stammten.
Die Bewohner nennen ihre Stadt auch Athen Ecuadors wegen ihrer besonderen Rolle im Bildungswesen und in der lokalen Literaturszene. In vielen Nachbarschaften halten Familien die Tradition der Keramikkunst lebendig und gestalten Ziegel für die typischen roten Dächer.
Ein Straßenbahnnetz verbindet zentrale Gebiete mit äußeren Stadtteilen und ergänzt Buslinien, die durch enge Gassen bis zu den höher gelegenen Vierteln fahren. Die Stadt liegt hoch genug, dass sich Reisende ein oder zwei Tage zur Akklimatisierung gönnen sollten.
In der Altstadt befinden sich insgesamt vier Plätze aus der Kolonialzeit, die jeweils eigene Baumuster und Fassadenformen zeigen. Auf diesen Plätzen versammeln sich Einheimische morgens zum Verkauf von Blumen und selbst gebackenem Brot.
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