Pumapunku, Ecuador, Archäologische Stätte in der Provinz Azuay, Ecuador
Pumapunku ist eine archäologische Stätte in der Azuay-Provinz mit erhaltenen Grundmauern, Steinstrukturen und rituellen Bädern. Die Anlage zeigt auch künstliche Bewässerungskanäle, die das Wasser durch die Landschaft leiteten.
Die Anlage entstand im späten 15. Jahrhundert unter Kaiser Huayna Capac als Teil des größeren Verwaltungszentrums Tomebamba. Nach der Ankunft der Spanier wurden viele Steine wiederverwendet, um Kolonialbauten zu errichten.
Der Name bedeutet "Puma-Tor" und weist auf die spirituelle Bedeutung des Ortes hin. Der Puma war ein heiliges Tier, und dieser Name spricht von der Verbindung zwischen Mensch und Natur, die für die Bewohner damals zentral war.
Das Gelände ist täglich kostenlos zugänglich und kann zu jeder Tageszeit erkundet werden. Das angrenzende Museum mit historischen Artefakten ist jeden Sonntag geschlossen.
Ein Garten an der Basis der Anlage enthält etwa 10000 traditionelle Heil- und Lebensmittelpflanzen, die die vorindustrielle landwirtschaftliche Praxis widerspiegeln. Diese Sammlung zeigt, welche Flora die Bewohner anbauten und nutzten.
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