Poechos, See in Peru
Der Poechos-Stausee ist ein großer Wasserspeicher im Departement Piura im Norden Perus, der durch einen Staudamm am Fluss Chira aufgestaut wird. Er versorgt ein weitläufiges Bewässerungsnetz, das landwirtschaftliche Flächen in der sonst sehr trockenen Küstenregion mit Wasser versorgt.
Der Staudamm wurde in den 1970er Jahren mit Unterstützung der sowjetischen Regierung gebaut und war zu dieser Zeit einer der größten Erddämme Südamerikas. Sein Bau veränderte die Landwirtschaft im nördlichen Peru grundlegend und ermöglichte den Anbau auf zuvor trockenen Flächen.
Der Poechos-Stausee ist für die Bevölkerung der Region Piura ein vertrauter Anblick, der das Leben auf dem Land seit Generationen prägt. An seinen Ufern lässt sich beobachten, wie Landwirte das Wasser für ihre Felder nutzen, die sonst in dieser trockenen Gegend kaum bewirtschaftet werden könnten.
Das Reservoir liegt in der Nähe der Stadt Sullana und ist von dort aus gut erreichbar. Die Sonne in dieser Region ist sehr intensiv, daher empfiehlt es sich, Sonnenschutz und ausreichend Wasser mitzunehmen.
Das Reservoir verlor durch die starken Überschwemmungen infolge des El-Niño-Ereignisses von 1983 einen erheblichen Teil seiner Speicherkapazität, da riesige Mengen an Schlamm und Sedimenten in das Becken gespült wurden. Seitdem ist das nutzbare Fassungsvermögen deutlich geringer als ursprünglich geplant.
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