Piura, Verwaltungsregion im Nordwesten Perus.
Das Departement Piura ist eine Verwaltungsregion im Nordwesten Perus, die sich von der Pazifikküste bis zu den Ausläufern der Anden erstreckt und acht Provinzen umfasst. Die Landschaft wechselt von sandigen Ebenen und Wüstenstreifen an der Küste zu grünen Tälern und Hügeln im Landesinneren.
Spanische Siedler gründeten hier 1532 die erste Stadt auf peruanischem Boden und legten damit den Grundstein für die spätere Kolonialherrschaft in der Region. Die Verwaltungsgrenzen wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach angepasst, bis die heutige Struktur im 20. Jahrhundert festgelegt wurde.
Die Küstenstädte tragen spanische Namen und Plätze mit Arkadengängen, während in den ländlichen Gegenden Ziegenhirten und Fischer ihren Lebensunterhalt nach jahrhundertealten Methoden verdienen. Märkte verkaufen getrocknete Meeresfrüchte, gewebte Körbe und lokal hergestellte Strohhüte, die von Handwerkern in kleinen Werkstätten angefertigt werden.
Ein Flughafen nahe der Hauptstadt verbindet die Region mit Lima und anderen peruanischen Städten durch tägliche Inlandsflüge. Küstenorte sind über asphaltierte Straßen erreichbar, während Bergdörfer teilweise unbefestigte Wege erfordern.
Zwei Meeresströmungen treffen hier aufeinander und schaffen ungewöhnliche Temperaturunterschiede entlang der Küste, die das Klima und die Fischbestände stark beeinflussen. In der Wüste leben Sandfüchse und Leguane, die tagsüber selten zu sehen sind.
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