Ica, Verwaltungsregion im südlichen Peru
Ica ist eine Verwaltungsregion im südlichen Peru, die sich von der Pazifikküste bis zu den Ausläufern der Anden erstreckt. Sandige Wüsten wechseln sich mit grünen Flusstälern ab, wo Weinreben und Baumwollfelder zwischen kargen Hügeln wachsen.
Die Paracas-Kultur bewohnte dieses Gebiet ab etwa 800 v. Chr. und schuf komplexe Textilien, bevor die Nazca-Zivilisation zwischen 200 v. Chr. und 600 n. Chr. folgte. Spanische Kolonisatoren kamen im 16. Jahrhundert und verwandelten die Region in landwirtschaftliche Territorien mit Weinproduktion.
Aus den Wüstenhügeln ragen Überreste alter Siedlungen hervor, wo Grabstätten und Tempelanlagen von Kulturen zeugen, die hier vor mehr als zweitausend Jahren lebten. Textilien in leuchtenden Rot- und Goldtönen sowie Keramiken mit geometrischen Mustern zeigen die Kunstfertigkeit dieser frühen Bewohner.
Die Panamericana durchquert die gesamte Region und verbindet sie mit Lima im Norden sowie Chile im Süden, wobei Busse regelmäßig entlang dieser Route verkehren. Wüstenklima herrscht das ganze Jahr über, mit wenig Regen und starker Sonne, weshalb Sonnenschutz und ausreichend Wasser wichtig sind.
Eine Lagune namens Huacachina liegt inmitten hoher Sanddünen nahe der Stadt Ica und bildet eine der wenigen natürlichen Wasserstellen in dieser trockenen Landschaft. Geoglyphen bedecken die Pampa-Ebenen südlich der Hauptstadt, wo riesige Linien und Tierfiguren in den Boden gescharrt wurden und nur aus der Luft vollständig sichtbar sind.
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