Lake Moron, Natürliche Oase in Ica, Peru
Der Lake Moron ist ein natürlicher See mitten in der Wüste der Region Ica in Peru, umgeben von Sanddünen und einem grünen Streifen aus Schilf und niedrigem Bewuchs. Das Wasser speist sich aus unterirdischen Quellen und bildet so eine der wenigen natürlichen Wasserstellen in dieser trockenen Landschaft.
Der Name des Sees geht auf einen Banditen zurück, der sich während der Kolonialzeit in der Vegetation rund um das Gewässer versteckte. Mit der Zeit wurde der Ort bei Reisenden bekannt und entwickelte sich schließlich zu einem Ausflugsziel für Menschen, die die Hitze der Wüste entfliehen wollten.
Lokale Familien und Besuchergruppen kommen hierher, um in dem kühlen Wasser zu schwimmen und die Ruhe der Natur zu genießen. Das nahe gelegene Dorf Humay betrachtet das Gewässer als einen beliebten Treffpunkt, der das soziale Leben in dieser trockenen Region prägt.
Der See ist am besten mit einem Fahrzeug von den umliegenden Ortschaften aus zu erreichen, da es keine direkte öffentliche Verbindung gibt. Es empfiehlt sich, früh am Morgen oder am späten Nachmittag zu kommen, um der stärksten Mittagshitze zu entgehen, und Badekleidung sowie Sonnenschutz mitzubringen.
Obwohl der See mitten in einer der trockensten Wüsten der Welt liegt, beherbergt er eine kleine Fischpopulation, die dort dauerhaft lebt. Diese Fische haben sich im Laufe der Zeit an das isolierte Süßwasserumfeld angepasst, das von keinem anderen natürlichen Gewässer in der Umgebung verbunden ist.
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