Al Madam, town in Sharjah, United Arab Emirates
Al Madam ist eine verlassene Siedlung in der östlichen Sharjah-Wüste, die nach 1971 als Wohnprojekt für lokale Stämme errichtet wurde. Die etwa 12 ursprünglichen Häuser und eine Moschee werden heute von Sanddünen überlagert und zeigen Risse, abgelöste Tapeten und teilweise fehlende Dächer.
Die Siedlung wurde Anfang der 1970er Jahre gegründet, kurz nach der Gründung der VAE 1971, um Beduinen-Stämmen während der Zeit der Landeseinigung Wohnraum zu bieten. Etwa zwei Jahrzehnte später verließen die Einwohner den Ort, vermutlich durch sandstürme und den Mangel an Zugang zu neuen Möglichkeiten.
Der Ort trägt die Geschichte der Beduinen-Stämme, die lange Zeit als Nomaden die Wüste durchzogen, bevor die Siedlung gegründet wurde. Die verlassenen Häuser und die Moschee zeigen, wie die Gemeinschaft einmal hier zusammenlebte und ihre Traditionen pflegte.
Der Ort ist frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, mit freiem Betreten aller Häuser und Straßen möglich. Die beste Zeit zum Besuch ist November bis Februar, wenn die Temperaturen mild sind und die Mittagshitze erträglich wird.
Die Moschee ist teilweise von Sanddünen begraben, wobei nur das Minarett aus dem Sand herausragt und ein faszinierendes Bild der Zeit bietet. Einige Häuser bewahren noch Einrichtungsgegenstände auf, die einen direkten Einblick in das tägliche Leben früherer Bewohner geben.
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