Surb Astvatsatsin Church, Armenische Kirche im Bezirk Kanaker, Eriwan, Armenien
Die Surb Astvatsatsin Kirche ist eine dreischiffige Basilika in Kanaker, mit zwei Pfeilerpaaren im Gebetsraum, einem Hauptaltar an der Ostseite, dem zwei angrenzende Kammern zur Seite stehen, und Eingängen im Süden und Westen. An den Innenwänden sitzen Khachkars aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, einer davon vom Steinmetz Keram signiert.
Die Kirche wurde beim Erdbeben von 1679 beschädigt. Eine Inschrift an ihrer Wand belegt, dass sie 1695 mit Mitteln der Ortsbewohner wiederaufgebaut wurde. Sie gehörte zu einem Klosterverband, mit Wohnräumen für die Mönche und weiteren ummauerten Klosterbauten. In der Sowjetzeit wurde sie geschlossen und diente als Lager; nach der Unabhängigkeit reparierte sie die Armenische Gesellschaft zum Schutz historischer Denkmäler.
Die Kirche ist nach der Jungfrau Maria (Surb Astvatsatsin) benannt und gehört zur Armenischen Apostolischen Kirche. Eine Wandinschrift belegt, dass die Anwohner den Bau von 1695 finanzierten; einst besaß die Kirche Mönchsunterkünfte und weitere Klosterbauten innerhalb einer ummauerten Anlage. Im Hof liegt das Grab von Aghasi, dem Helden von Chatschatur Abowjans Roman „Die Wunden Armeniens“.
Die Kirche liegt im Viertel Kanaker von Jerewan und hat Eingänge an der Süd- und Westseite; üblicherweise betritt man sie durch die Westtür. Im Innern teilen zwei Pfeilerpaare den Betsaal in drei Schiffe, am Ostende liegen der Hauptaltar und zwei angrenzende Nebenräume. Im Hof befindet sich das Grab von Aghasi, dem Helden von Chatschatur Abowjans Roman Die Wunden Armeniens.
Die behauenen Khachkare sind in die Innenwände eingelassen, nicht in die Außenwände, und stammen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Auf einem ist sein Schöpfer Keram genannt. Im Kirchhof liegt das Grab von Aghasi, dem Helden von Chatschatur Abowjans Roman „Die Wunden Armeniens“.
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