Armenien, Land im Südkaukasus zwischen Türkei, Georgien, Aserbaidschan und Iran
Armenien ist ein Binnenstaat im Südkaukasus zwischen der Türkei, Georgien, Aserbaidschan und dem Iran mit einer Fläche von 29743 Quadratkilometern. Das Gebiet besteht aus drei tektonischen Hochebenen, die von tiefen Flusstälern durchschnitten werden, wobei die durchschnittliche Höhe zwischen 1000 und 2000 Metern über dem Meeresspiegel liegt.
Das Königreich Urartu beherrschte die Region vom 9. bis zum 6. Jahrhundert vor Christus, bevor persische, römische und byzantinische Reiche abwechselnd die Herrschaft ausübten. Die moderne Republik entstand 1991 nach dem Zerfall der Sowjetunion.
Die Armenische Apostolische Kirche gilt als die erste christliche Staatskirche weltweit, nachdem das Land im Jahr 301 das Christentum annahm. Diese religiöse Tradition prägt bis heute das Selbstverständnis der Bevölkerung und zeigt sich in zahlreichen Klöstern und Steinkreuzen im ganzen Land.
Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und Oktober, wenn die Temperaturen angenehm bleiben und die meisten Bergstraßen befahrbar sind. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden Städte und größere Siedlungen im ganzen Land.
Der Berg Aragats erreicht als höchster Punkt des Landes 4090 Meter und ist ein erloschener Vulkan mit vier Gipfeln, die einen Kratersee umgeben. Wanderer nutzen die verschiedenen Routen, die je nach Schwierigkeitsgrad zu den einzelnen Gipfeln führen.
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