Sewansee, Süßwassersee in der Provinz Gegharkunik, Armenien
Der Sevansee liegt im Bergland der Provinz Gegharkunik auf einer Höhe von ungefähr 1900 Metern über dem Meeresspiegel und erstreckt sich über eine weite Wasserfläche von mehr als 1200 Quadratkilometern (460 Quadratmeilen). Das Becken teilt sich in zwei Hauptabschnitte und wird von über zwei Dutzend kleineren Flüssen gespeist, während nur ein einziger Fluss das Wasser wieder ableitet.
Das sowjetische Bewässerungsprogramm der 1950er Jahre senkte den Wasserspiegel um etwa 20 Meter und verwandelte eine Insel in eine Halbinsel, auf der das Kloster Sewanawank steht. Später wurden Tunnel gebaut, um Wasser aus anderen Regionen in den See umzuleiten und den weiteren Rückgang zu stoppen.
Der von König Aschot I. erbaute Klosterkomplex Sewanawank steht auf einer Halbinsel, die vor dem Sinken des Wasserspiegels eine Insel war.
Die offene Lage im Hochland bringt starke Sonneneinstrahlung mit sich, daher empfiehlt sich Sonnenschutz während des gesamten Besuchs. Die Ufer sind an vielen Stellen frei zugänglich, wobei die Wege rund um das Wasser oft unbefestigt sind und festes Schuhwerk nützlich ist.
Der See verliert etwa neunzig Prozent seines Wassers durch natürliche Verdunstung und nicht durch Abfluss, was für ein Gewässer dieser Größe und Höhenlage außergewöhnlich ist. Das Becken nimmt rund ein Sechstel der gesamten Fläche Armeniens ein und zeigt damit die zentrale Stellung dieses Gewässers im Land.
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