Kuys Varvara, Klosterkomplex in Teghenik, Armenien.
Kuys Varvara ist ein Klosterkomplex aus dunklem Basaltstein in Teghenik, dessen Mauern traditionelle armenische Steinmetzarbeit und geschnitzte Kreuze zeigen. Die Anlage besteht aus einer Hauptkirche, einer kleineren Kapelle und Wirtschaftsgebäuden, die um einen offenen Hof gruppiert sind.
Der Komplex entstand im 13. Jahrhundert als religiöses Zentrum für die umliegenden Dörfer. Während der mittelalterlichen Periode beherbergte er Mönche und Gelehrte, die Manuskripte kopierten und junge Priester ausbildeten.
Religiöse Zeremonien finden weiterhin innerhalb der Klostermauern statt, wo Besucher traditionelle armenisch-orthodoxe Praktiken beobachten.
Die Zufahrt erfolgt über eine unbefestigte Straße, die bei Regenwetter rutschig werden kann. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und ausreichend Wasser mitnehmen, da es vor Ort keine Einrichtungen gibt.
Sechs khachkars in der Kapelle tragen datierte Inschriften aus dem Jahr 1284, die Namen von Steinmetzen und Spendern dokumentieren. Diese Kreuze gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen mittelalterlicher armenischer Steinmetzkunst in der Region.
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