St. Paul And Peter Church, Mittelalterliche Kirchenruine in Zovuni, Armenien.
Surp Bogos Bedros ist eine armenische Kirche aus dem 5. Jahrhundert am linken Ufer des Aparan-Stausees in der Provinz Aragatsotn. Als dreischiffige Basilika erbaut, wurde sie Anfang des 6. Jahrhunderts von Fürst Grigor Gntuni in einen Kuppelsaal umgebaut, innen mit hufeisenförmiger, außen rechteckiger Apsis. Dach und Südwand stürzten im 20. Jahrhundert ein, und seit 1967 steht sie im Stausee, jährlich drei bis vier Monate bis Fensterhöhe überflutet.
Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 5. Jahrhunderts als Basilika errichtet und Ende dieses Jahrhunderts oder zu Beginn des 6. von Fürst Grigor Gntuni in eine Kuppelhalle umgebaut, den ersten Bau dieses Typs in der armenischen Architektur. 1896 wurde sie renoviert, wobei ein Holz- das Steindach ersetzte. Im 20. Jahrhundert stürzten Dach und Südwand ein; ab 1967 überflutete der Aparen-Stausee sie jährlich drei bis vier Monate lang, und 2005 fiel die Ostwand nach langer Überflutung.
Das Dorf Zovuni wurde beim Bau des Aparan-Stausees in den 1960er Jahren überflutet; seit 1967 steht die Kirche jährlich drei bis vier Monate bis zur Fensterhöhe im Wasser. Ihre Nachbarn, die kleine einschiffige Tukh-Manuk-Basilika des 4.–5. Jahrhunderts und die Vardan-Kapelle mit Grab aus dem 5. Jahrhundert, wurden 1965–1967 in den Ortsteil Khacher östlich des Dorfes versetzt und in ihren erhaltenen Maßen wieder aufgebaut.
Die Kirche liegt an einem Hang am linken Ufer des Aparan-Stausees in der Provinz Aragatsotn; das Dorf Zovuni selbst wurde beim Bau des Stausees überflutet. Seit 1967 steht sie jährlich drei bis vier Monate bis zur Fensterhöhe unter Wasser, daher sollte der Besuch in die Niedrigwasserzeit fallen. Die Ostmauer stürzte 2005 nach längerer Überflutung ein; dem Mauerwerk nähert man sich vorsichtig.
Am nordöstlichen Pfeiler ist eine eingeritzte Inschrift des Fürsten Grigor Gntuni erhalten, dem das Gebiet von Zovuni gehörte und der die Kirche umbauen ließ; die Steinlagen tragen zudem Fasen und Steinmetzzeichen. Pfeiler und Apsis wurden ohne konstruktiven Verband an die älteren Mauern gesetzt und verschließen eine der ursprünglichen Türen in der Südostecke.
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