Kloster Chor Wirap, Armenisches Kloster in Lusarat, Armenien.
Khor Virap ist ein Kloster in Lusarat in Armenien, das auf einem niedrigen Hügel nahe der türkischen Grenze steht und aus mehreren Kapellen, Wirtschaftsgebäuden und einer Hauptkirche mit Kuppel besteht. Die Mauern aus rötlichem Tuffstein umschließen einen Innenhof, von dem aus man durch schmale Durchgänge zu den verschiedenen Räumen gelangt.
Ein erstes Heiligtum entstand hier im frühen siebten Jahrhundert, nachdem Gregor der Erleuchter an dieser Stelle eingesperrt worden war und später den armenischen König zum Christentum bekehrte. Die heutigen Gebäude stammen größtenteils aus dem 17. Jahrhundert, als das Kloster nach Zerstörungen wieder aufgebaut wurde.
Das Kloster behält seine Funktion als religiöses Zentrum bei, wo armenische Christen an Zeremonien teilnehmen und traditionelle Gottesdienste abhalten.
Der Zugang erfolgt über eine asphaltierte Straße durch flaches Ackerland, und Besucher können frei durch den Hof und die Kirchen gehen, müssen jedoch eine steile Leiter hinabsteigen, um die unterirdische Zelle zu erreichen. Die Anlage liegt exponiert und bietet wenig Schatten, daher empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Eine schmale Öffnung im Boden der Kapelle führt zu einer tiefen Grube, in die Besucher durch eine Metallleiter hinabsteigen können und die vollständig in Dunkelheit getaucht ist. Viele Menschen werfen kleine Steine in die Tiefe und lauschen dem langen Echo, das von den feuchten Wänden zurückhallt.
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