Region Kotajk, Provinz im Zentrum Armeniens
Kotayk ist eine Provinz in Zentralarmenien, die sich über Berge, Täler und Flüsse erstreckt. Das Gebiet umfasst mehrere Städte wie Abovyan, Tsaghkadzor und Hrazdan, das administrative Zentrum, sowie zahlreiche ländliche Gemeinden.
Das Gebiet wurde in der Antike von Ptolemäus als Kotakene erwähnt und entstand aus dem historischen Kotayk-Kanton innerhalb der alten Ayrarat-Provinz Armeniens. Diese frühe Erwähnung zeigt, dass die Region seit millennia als geografisch und kulturell bedeutsam galt.
Das Gebiet zeigt zwei unterschiedliche Baustile: Der Tempel von Garni stammt aus vorchristlicher Zeit, während das Kloster Geghard mittelalterliche Architektur verkörpert. Diese beiden Orte zeigen, wie verschiedene Epochen ihre eigenen Kunstformen hinterließen.
Die Provinz ist durch ein Netzwerk von Straßen mit sieben städtischen Gemeinden und zahlreichen ländlichen Gemeinden verbunden. Besucher finden hier diverse Landschaften und können sowohl traditionelle Dörfer als auch größere Orte erkunden.
Die Provinz ist das einzige armenische Gebiet ohne internationale Grenzen und grenzt ausschließlich an andere armenische Provinzen und die Hauptstadt Jerewan. Diese geografische Besonderheit macht sie zu einem rein inneren Gebiet des Landes.
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