Armenische Nationalbibliothek, Nationalbibliothek im Kentron-Bezirk, Jerewan, Armenien
Die Nationalbibliothek Armeniens ist die zentrale Sammelstelle für armenische Literatur, Manuskripte und historische Dokumente und befindet sich im Kentron-Bezirk von Jerewan. Das Gebäude umfasst mehrere Lesesäle, Studienbereiche sowie eine digitale Sammlung mit Millionen von Seiten armenischer Texte.
Die Einrichtung wurde 1832 als Teil einer Schule in Jerewan gegründet und 1919 zur offiziellen Nationalbibliothek erklärt. Diese Umwandlung spiegelte den Wunsch Armeniens wider, sein schriftliches Erbe in einer eigenen zentralen Institution zu bewahren.
Die Bibliothek bewahrt die persönlichen Buchsammlungen bedeutender armenischer Intellektueller, die man in bestimmten Lesesälen einsehen kann. Wer durch die Räume geht, bemerkt, wie das geschriebene Wort im armenischen Alltag seit Jahrhunderten einen zentralen Platz einnimmt.
Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten vorab zu prüfen und sich über die Bedingungen für die Nutzung der Lesesäle zu informieren. Das Gebäude liegt im Zentrum von Jerewan und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Das Gebäude wurde 1939 von Alexander Tamanyan entworfen, dem Architekten, der auch das Stadtbild Jerawans maßgeblich geprägt hat. Der Bau war von Anfang an für die Lagerung sehr großer Buchmengen konzipiert und zeigt noch heute die typischen Lösungen dieser Ära des Massendrucks.
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