Azat Reservoir, Stausee in Armenien
Der Azat-Stausee ist ein künstliches Wasserbecken in der armenischen Provinz Ararat, das vom Fluss Azat gespeist wird. Das Becken liegt in einer trockenen Landschaft aus Hügeln und weiten Feldern und wird von einem Damm zurückgehalten, der das Wasser für die umliegenden Gebiete speichert.
Der Stausee wurde in der Sowjetzeit angelegt, um die trockenen Ebenen der Provinz Ararat mit Bewässerungswasser zu versorgen. Der Azat-Fluss, der schon seit der Antike genutzt wurde, wurde dazu aufgestaut und in ein System zur landwirtschaftlichen Wasserversorgung eingebunden.
Das Becken liegt in einer Region, die seit Jahrhunderten für ihren Weinbau und ihren Obstanbau bekannt ist, und das gespeicherte Wasser prägt bis heute das Bild der umliegenden Felder. Wer an den Ufern entlangläuft, sieht deutlich, wie das Land hier vom Wasser abhängt.
Der Wasserstand schwankt je nach Jahreszeit erheblich, was den Zugang zu den Uferbereichen beeinflussen kann. Ein Besuch im Frühjahr oder frühen Sommer, wenn der Pegel am höchsten ist, bietet die besten Bedingungen.
Der Fluss Azat, der den Stausee speist, fließt durch eine Schlucht, in der das Kloster Geghard liegt, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Das gespeicherte Wasser stammt also aus derselben Quelle, die einst Pilger und Mönche versorgte.
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