Region Ararat, Provinz im Süden Armeniens.
Die Ararat-Provinz liegt im südlichen Armenien zwischen dem Berg Ararat und dem Fluss Araxes und erstreckt sich über etwa 2.090 Quadratkilometer. Das Gebiet verbindet flache landwirtschaftliche Flächen mit Bergregionen und wird durch vier größere Städte – Artashat, Ararat, Masis und Vedi – strukturiert.
Die Provinz entstand 1995 in ihrer heutigen Form durch eine Verwaltungsreform, die die Bezirke Ararat, Artashat und Masis zusammenführte. Diese Neuorganisation folgte der Unabhängigkeit Armeniens und prägte die modernen Verwaltungsstrukturen der Region.
Die Region ist seit langem ein Zentrum der Landwirtschaft, wo Bewohner Weinreben und Obstbäume in den fruchtbaren Ebenen anbauen. Diese Traditionen prägen das Alltags- und Dorfleben und sind immer noch sichtbar in den landwirtschaftlichen Flächen, die das Gebiet durchziehen.
Die M2-Straße verbindet die vier Hauptstädte miteinander und bietet die wichtigste Verkehrsverbindung in der Region sowie zur Hauptstadt Jerewan. Besucher können auf dieser Route die verschiedenen Orte gut erreichen und fahren dabei durch unterschiedliche Landschaften.
Die Region beherbergt etwa 97 Gemeinden und erstreckt sich von einem Tiefpunkt von etwa 801 Metern am Fluss Araxes bis zu Höhen von etwa 3.560 Metern am Berg Spitakasar. Diese große Höhenvarianz führt zu unterschiedlichen Klimazonen und Landschaftstypen auf relativ kleinem Raum.
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