Teišebai URU, Archäologische Stätte nahe Jerewan, Armenien.
Teishebaini ist eine befestigte urartäische Stadtanlage auf einem Hügel in der Nähe von Jerewan, in Armenien. Die Ausgrabungen zeigen Steinmauern, Tore und eine klar gegliederte Abfolge von Wohn-, Lager- und Verwaltungsbereichen.
Ein urartäischer König ließ diese Festungsstadt um 600 v. Chr. errichten, um die nördliche Grenze des Reiches gegen nomadische Völker zu sichern. Die Anlage wurde später durch einen verheerenden Brand zerstört, der die gesamte Siedlung vernichtete.
Der Name des Ortes leitet sich von Teisheba ab, dem Kriegsgott der Urartäer, dem dieser Ort gewidmet war. Die Anlage spiegelt die religiöse und politische Bedeutung wider, die solche Stätten für die herrschende Klasse des Reiches hatten.
Das Gelände liegt auf einem Hügel, sodass festes Schuhwerk und etwas körperliche Ausdauer empfehlenswert sind, um alle Bereiche der Ausgrabungen zu erkunden. Ein Besuch am Morgen oder am späten Nachmittag ist angenehmer, da der Hügel kaum Schatten bietet.
Die Steine der Anlage haben durch den alten Brand eine rötliche Färbung angenommen, die heute noch deutlich sichtbar ist. Derselbe Brand konservierte organische Reste wie Holzbalken und Vorräte, die den Archäologen wertvolle Einblicke in den Alltag der Bewohner gegeben haben.
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