Jerewan-See, Stausee in Armenien
Yerevan Lake ist ein Stausee am Hrazdan-Fluss in der armenischen Hauptstadt. Der See entstand in den 1960er Jahren durch den Bau eines Damms und wird heute für die Wasserspeicherung und Bewässerung genutzt, wobei sein Wasser auch das lokale Klima beeinflusst.
Der See wurde in den 1960er Jahren auf dem Gelände des alten Dorfes Nor Koghb errichtet, das unter Wasser versank. Ein denkwürdiges Ereignis war 1976, als ein Trolleybus in den See fuhr und ein Schwimmer namens Shavarsh Karapetyan mehrere Menschen rettete.
Der See liegt etwa 7,5 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und ist leicht zu erreichen, bietet aber auch einen ruhigen Rückzugsort in der Nähe der Stadt. Das Wasser ist nicht dauerhaft gefroren, was das ganze Jahr über Besuche möglich macht, wobei die wärmsten Monate von März bis späten Herbst reichen.
Unter der Wasseroberfläche liegen die Überreste des früheren Dorfes Nor Koghb, einschließlich einer alten Brücke, die gelegentlich sichtbar wird, wenn der Wasserspiegel sinkt. Archäologen haben in Höhlen entlang des Seeufers Obsidian-Werkzeuge aus der Altsteinzeit gefunden, die Hunderttausende von Jahren alt sind.
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