Provinz Namibe, Verwaltungsprovinz im Südwesten Angolas
Namibe ist eine Provinz im Südwesten Angolas mit einer Fläche von etwa 57.000 Quadratkilometern, die sich von der Atlantikküste bis zu Bergregionen im Osten erstreckt. Die Landschaft ist geprägt durch Wüstenlandschaften, die mit dem Meer und den aufragenden Bergen ein vielfältiges Terrain bilden.
Die Provinz wurde 1840 unter portugiesischer Herrschaft als Moçâmedes-Distrikt gegründet und erhielt 1985 ihren heutigen Namen, benannt nach dem nördlichen Teil der Namib-Wüste. Diese Namensänderung markierte einen wichtigen Wendepunkt in der regionalen Identität nach der Unabhängigkeit Angolas.
Die Herero und San bevölkern diese Region und prägen sie mit ihren Traditionen, die eng mit dem Fischfang und der Landwirtschaft in den Küstensiedlungen verbunden sind. Ihre Lebensweise spiegelt sich in den alltäglichen Aktivitäten wider, die Besucher in den Dörfern und am Wasser beobachten können.
Die Provinz lässt sich über den Handelshafen von Moçâmedes und den Flughafen Yuri Gagarin ansteuern, die als Hauptdrehscheiben für Güter- und Personenverkehr dienen. Besucher sollten wissen, dass die Infrastruktur begrenzt ist und die Erkundung der Region Planung und Geduld erfordert.
In der Gegend um Bentiaba und im Iona-Nationalpark wurden Fossilien aus der Oberkreide gefunden, darunter Haie, Schildkröten, Mosasaurier, Plesiosauren und Sauropoden. Diese paläontologischen Funde zeigen, dass die Region vor Millionen von Jahren unter Wasser lag.
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