Nationalpark Bikuar, Nationalpark in der Provinz Huíla, Angola.
Der Bicuari Nationalpark erstreckt sich uber sanfte Hugel und Strauchlandschaften auf dem Huila-Plateau und wird durch den Cunene-Fluss im Osten begrenzt. Das Gelandte ist von trockenen bis halbtrockenen Lebensraumen mit unterschiedlichen Vegetationsarten gepragt.
Das Gebiet wurde 1938 zunachst als Jagdreservat gegrundet und 1964 zum Nationalpark erklart. Wahrend des Angolanischen Burgerkriegs zwischen 1975 und 2002 erlitt der Park erhebliche Verluste bei seiner Tierwelt.
Der Park ist eng mit den lokalen Gemeinschaften verbunden, die hier traditionelle Lebensweisen bewahren und sich an Naturschutzmaßnahmen beteiligen. Diese Zusammenarbeit prägt den Alltag im Park und zeigt, wie Menschen und Natur nebeneinander bestehen.
Besucher gelangen uber die Stadt Lubango ins Gebiet, die nordwestlich liegt, wo man vor einer Reise Transport und Unterkunft arrangieren sollte. Die Anreise und die Orientierung vor Ort erfordern gute Planung, da Einrichtungen begrenzt sind.
Das Klima des Parks unterscheidet sich vom ublichen Tropenklima durch seine kuhleren Temperaturen und schafft Bedingungen fur eine besondere Mischung aus verschiedenen Waldtypen. Diese seltene Kombination von Miombo- und Mopane-Waldern auf einem Hochland macht das Okosystem botanisch besonders interessant.
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