Rabi, Vulkaninsel im Norden von Fidschi
Rabi Island ist eine vulkanische Insel in Fidschi mit einer dreieckigen Form und bergigem Gelände, das bis etwa 460 Meter Höhe reicht. Die Küstenlinie erstreckt sich rund 45 Kilometer entlang des Pazifiks mit mehreren Siedlungen, darunter Tabwewa mit einem Krankenhaus.
Die britische Regierung kaufte die Insel 1941 von Lever Brothers, um Banauische Menschen aufzunehmen, die durch Phosphatabbau in ihrer Heimat vertrieben wurden. Diese Umsiedlung während des Zweiten Weltkriegs war ein großes Ereignis in der Inselgeschichte.
Die Banauische Gemeinschaft spricht hier hauptsächlich Gilbertesisch und bewahrt traditionalistische Bräuche durch die Selbstverwaltung des Rabi Councils. Sie pflegen eine Lebensweise, die ihre historischen Wurzeln widerspiegelt.
Die Insel wird nachts durch Dieselgeneratoren mit begrenztem Strombetrieb versorgt, weshalb Sie mit unregelmäßigen Stromzeiten rechnen sollten. Besucher sollten sich vorab auf einfache Bedingungen einstellen und notwendige Vorräte mitnehmen.
Obwohl die Bewohner 2005 die fidschische Staatsangehörigkeit erhielten, behalten sie weiterhin eine Verbindung zu ihrem ursprünglichen Heimatland Banaba. Diese duale Bindung macht das Inselleben besonders für Menschen interessant, die sich für die Geschichte der Pazifik-Diaspora interessieren.
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