ʻAta, Unbewohnte Insel im Süden von Tongatapu, Tonga
ʻAtā ist eine unbewohnte Insel vor der südlichen Küste von Tongatapu, die sich über etwa 1,5 Quadratkilometer erstreckt. Steile Felsklippen ragen bis zu 70 Meter über dem Pazifik auf, während dichte Feigenbaumwälder den Boden bedecken.
Die Insel war einst besiedelt und trug den Namen Kolomaile mit etwa 350 Einwohnern, bis 1863 ein Walfangkapitän etwa 144 Bewohner täuschte. Diese Menschen wurden gegen ihren Willen zu Sklaven nach Peru verschleppt.
Der Name ʻAtā lebt in den Geschichten der Inselbewohner weiter, wo die Insel eine Rolle in alten Erzählungen spielt. Diese mündlichen Traditionen verbinden die Insel mit dem kulturellen Gedächtnis der Region.
Das Eiland liegt weit entfernt von anderen Ansiedlungen und ist für reguläre Besucher nicht zugänglich. Die fehlende Infrastruktur und die Abgelegenheit machen eine Anfahrt extrem schwierig und unsicher.
1965 gelangten Tonganische Studenten auf die Insel und überlebten dort über ein Jahr lang, bevor sie gerettet wurden. Ihre Erfahrung zeigt, wie die Insel mit ihren Ressourcen Menschen am Leben erhalten kann, auch wenn es herausfordernd ist.
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