Nationalpark von Amerikanisch-Samoa, Nationalpark auf den Inseln Tutuila, Ta'u und Ofu, Amerikanisch-Samoa
Der National Park of American Samoa ist ein Schutzgebiet, das 36 Quadratkilometer (14 Quadratmeilen) Regenwald, Korallenriffe und Meeresökosysteme über drei Südpazifikinseln verteilt umfasst. Die Landschaft reicht von dichten Hängen mit Bäumen und Farnen bis zu Unterwassergärten, wo Fische zwischen lebenden Korallen schwimmen.
Der Kongress der Vereinigten Staaten schuf dieses Schutzgebiet im Jahr 1988 und integrierte dabei traditionelle Landrechte in seine Struktur. Es ist der einzige Park im System, bei dem das Land durch Pachtverträge mit samoanischen Dörfern gesichert wird, anstatt durch direkten Besitz.
Die Inselbewohner leben hier nach dem traditionellen fa'a Samoa, einer Lebensweise, die Respekt vor den Ältesten und gemeinschaftliche Entscheidungen betont. Besucher sehen oft Fale, offene Holzhäuser ohne Wände, die den Alltag der Familien sichtbar machen und die enge Verbindung zwischen Menschen und Natur zeigen.
Die Sektion auf Tutuila ist mit dem Auto von Pago Pago aus erreichbar, während die entfernteren Inseln Ofu und Ta'u zusätzliche kurze Inlandsflüge erfordern. Wanderer sollten bei Nässe vorsichtig sein, da die Wege durch den Regenwald rutschig werden und einige Abschnitte steil sind.
Dieser Park schützt den einzigen paläotropischen Regenwald innerhalb des amerikanischen Nationalparksystems und bietet Lebensraum für den Samoa-Flughund, eine große Fledermausart. Die Flughunde sind tagsüber in den Baumkronen zu sehen, wo sie sich mit ausgebreiteten Flügeln von Ästen hängen.
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