Colhué Huapi, Endorheischer See in der zentralen Patagonien-Region, Argentinien.
Der See erstreckt sich über eine große Fläche in der Zentralpatagonie und zeichnet sich durch seine geringe Tiefe und zahlreiche rötliche Lehminseln aus. Die Uferlinie ist unregelmäßig, und das Wasser hat einen trüben, mineralischen Charakter.
Der See entstand vor Jahrtausenden aus einem größeren antiken See, der sich durch Klimaveränderungen und geologische Prozesse veränderte. Diese natürlichen Umwälzungen formten die Landschaft, die man heute sieht.
Das Ufer und die Inseln des Sees sind in der lokalen Mapuche-Kultur präsent und werden in Erzählungen mit mystischen Wasserwesen verbunden. Diese Geschichten prägen bis heute, wie Menschen den Ort wahrnehmen und respektieren.
Der Wasserspiegel schwankt erheblich, je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen, weshalb es ratsam ist, sich vorher über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Besucher sollten beachten, dass der Uferbereich während trockener Perioden erheblich zurückgehen kann.
In trockenen Phasen bilden sich am Seeboden massive Staubstürme, die so weit reichen, dass Satelliten ihre Auswirkungen über Tausende Kilometer hinweg nachverfolgen können. Diese Phänomene zeigen, wie stark der See die regionale Umwelt beeinflusst.
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