Nonguén National Park, Nationalpark in der Provinz Concepción, Chile
Nonguén Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Küstenkordilleren mit etwa 3.000 Hektar Laubwald, in dem Arten wie Roble und Peumo wachsen. Das Gelände umfasst dichte Waldbestände mit unterschiedlichen Höhenlagen und mehreren Wanderwegen für Besucher.
Das Gebiet erhielt 2009 den Status eines Naturschutzgebiets und wurde 2021 zum Nationalpark erklärt, was einen Wendepunkt für den Waldschutz in der Region darstellte. Diese Aufwertung folgte auf jahrelange Bestrebungen zum Schutz des einzigartigen Laubwaldökosystems.
Der Park schützt einen der letzten großen Laubwälder der Region und ist ein wichtiger Ort für die lokale Natur. Dieser Waldbestand prägt das Landschaftsbild des Bío Bío Gebiets bis heute.
Der Park ist dienstags bis sonntags mit Wanderweg-Zugang bis 15 Uhr geöffnet, und Besucher müssen vor Sonnenuntergang das Gelände verlassen haben. Wer zu Fuß erkunden möchte, sollte Tageslichtstunden nutzen und feste Schuhe tragen, da die Wege lehmig und rutschig sein können.
Der Park beherbergt etwa 105 Wirbeltierarten, einige davon sehr selten wie der Darwinfrosch und das Pudu, das kleinste Hirsch Südamerikas. Diese Tiere sind schwer zu sehen, aber ihre Anwesenheit zeigt, wie wertvoll das Waldgebiet für gefährdete Arten ist.
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