Chile, Republik in Südamerika
Das Land erstreckt sich über 4300 Kilometer entlang der Westküste Südamerikas, eingeklemmt zwischen dem Pazifischen Ozean und der Andenkette. Diese schmale Form verleiht dem Gebiet eine große Vielfalt an Landschaften, von trockenen Wüsten im Norden bis zu Gletschern und Fjorden im Süden.
Spanische Eroberer erreichten das Gebiet 1536 unter Diego de Almagro und gründeten Siedlungen, die zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung führten. Die Unabhängigkeit wurde 1818 unter der Führung von Bernardo O'Higgins nach einer Reihe von Kämpfen gegen die Kolonialherrschaft erreicht.
Der Name stammt vom Mapuche-Wort für den Ort, an dem das Land endet, und bezieht sich auf die lange Küste zwischen Gebirge und Meer. Besucher können heute regionale Feste wie die Fiesta de la Vendimia in den Weinregionen erleben, bei denen Trauben gefeiert und lokale Weine verkostet werden.
Reisende finden ein entwickeltes Verkehrsnetz mit Überlandbussen, die große Städte verbinden, sowie Inlandsflügen für längere Strecken. Die Straßen sind in der Regel gut ausgebaut, und Englisch wird in touristischen Zentren häufig gesprochen.
Die Atacama-Wüste im Norden enthält Gebiete, in denen noch nie Niederschlag gemessen wurde, was sie zur trockensten Region außerhalb der Polargebiete macht. In einigen Teilen dieser Wüste gibt es keine Spuren von Leben, nicht einmal Mikroorganismen im Boden.
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