Metropolregion Santiago, Hauptstadt im Zentraltal, Chile
Die Hauptstadtregion Santiago breitet sich im zentralen Tal zwischen der Andenkordillere und der Küstenkette aus, durchzogen vom Mapocho-Fluss, der zwischen Wohnvierteln und Geschäftszentren hindurchfließt. Parks durchziehen die städtische Bebauung, während Hochhäuser die Skyline prägen und sich mit niedrigeren Gebäuden aus verschiedenen Epochen abwechseln.
Pedro de Valdivia gründete die Siedlung im Februar 1541 und legte die erste Plaza de Armas als Zentrum an, von dem aus Straßen im Rastermuster ausgingen. In den folgenden Jahrhunderten wuchs die Stadt über ihre kolonialen Grenzen hinaus und wurde nach der Unabhängigkeit 1818 zur Hauptstadt der neuen Republik.
Der Name stammt vom heiligen Jakobus, dem Schutzpatron Spaniens, den die Eroberer verehrten. Die Region verbindet heute koloniale Kirchen mit modernen Vierteln, in denen sich Bewohner in Straßencafés treffen und am Wochenende die Parks für Picknicks nutzen.
Die Andenkordillere bildet im Osten eine deutliche Orientierungshilfe, während die Stadtteile sich westlich davon erstrecken. Die Luft kann im Winter besonders morgens trübe werden, daher empfiehlt sich der Besuch höher gelegener Parks am späten Vormittag oder Nachmittag.
An klaren Tagen ist die gesamte Andenkette vom Stadtgebiet aus sichtbar, mit schneebedeckten Gipfeln, die je nach Jahreszeit mehr oder weniger weiß erscheinen. Diese Sichtlinie ändert sich im Laufe des Tages, wenn das Licht die Berge in verschiedene Farbtöne taucht.
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