Nationales Museum für Naturkunde, Nationalmuseum in Santiago, Chile
Das Chilenische Nationalmuseum für Naturgeschichte ist ein landesweites Museum für Naturkunde im Park Quinta Normal in Santiago, das Tiere, Pflanzen und Gesteine aus dem Land ausstellt. Das Gebäude bietet mehrere große Ausstellungsräume, die sich über ein Erdgeschoss und ein Obergeschoss verteilen und einen Zugang zu einer angeschlossenen Bibliothek haben.
Die Gründung erfolgte 1830 unter dem Eindruck der neuen Republik und dem Wunsch, die eigenen Arten zu katalogisieren. Im 20. Jahrhundert zog die Sammlung in das heutige Gebäude im Park um, das zuvor einem anderen Zweck diente und erst später für die Ausstellungen angepasst wurde.
Der Name erinnert an die Gründer des Museums, die das Land besser verstehen wollten, indem sie seine Lebensformen katalogisierten. Besucher sehen Knochen, Gesteine und präparierte Tiere in Vitrinen, die Schulklassen anziehen und Generationen von Chilenen prägen.
Der Eingang liegt an der Straße Matucana, die an der Westseite des Parks vorbeiführt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß gut erreichbar ist. Innen sind Vitrinen und Gänge meist breit genug für Gruppen und Rollstühle, aber in älteren Bereichen gibt es engere Durchgänge oder Stufen.
In einem Seitentrakt arbeiten Forscher an der Digitalisierung von getrockneten Pflanzen aus dem nationalen Herbarium, die so für künftige Generationen gesichert werden. Durch die Verglasung sehen Besucher manchmal die Geräte und Tische, wo dieser stille Prozess stattfindet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.