Invernadero de la Quinta Normal, Gewächshaus aus Eisen und Glas im Quinta Normal Park, Santiago, Chile.
Das Invernadero de la Quinta Normal ist ein gläsernes Bauwerk aus Eisen und Glas, das sich durch eine zentrale Kuppel mit zwei symmetrischen Flügeln auszeichnet. Die Struktur ruht auf einem steinernen Sockel und wurde aus vorgefertigten Elementen zusammengefügt, die das Licht optimal in den Innenraum leiten.
Das Gebäude wurde 1866 ursprünglich für das Anwesen von Henry Meiggs errichtet und diente dort als privates Gewächshaus. Die chilenische Regierung erwarb die Struktur 1890 und versetzte sie in den Quinta Normal Park, wo sie zum öffentlichen Zentrum für botanische Sammlungen wurde.
Das Gewächshaus war lange Zeit ein Ort der botanischen Forschung und ein Treffpunkt für Menschen, die sich für Pflanzen interessierten. Besucher konnten hier exotische Arten aus verschiedenen Klimazonen sehen und mehr über die Vielfalt der Pflanzenwelt lernen.
Das Gewächshaus liegt im südöstlichen Teil des Quinta Normal Parks, in der Nähe der Kreuzung der Avenidas Portales und Matucana. Der Zugang ist einfach, da sich der Park in der zentralen Zone von Santiago befindet und leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist.
Das Gebäude wurde mit allen seinen gläsernen Komponenten als komplette Einheit vom ursprünglichen Grundstück zum Park transportiert, was eine bemerkenswerte Leistung der Ingenieurtechnik des 19. Jahrhunderts war. Diese Verlegung ohne Beschädigung der fragilen Glasstruktur zeugt von großem Geschick und Sorgfalt bei der Durchführung.
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