Provinz Santiago, Verwaltungsprovinz im zentralen Chile.
Santiago-Provinz umfasst 32 Gemeinden, die sich über zentrales Gelände zwischen den Anden und der Küstenkordillere erstrecken. Das Gebiet bildet das bevölkerungsreichste Ballungsgebiet des Landes mit einer dichten Mischung aus Wohnvierteln, Geschäftsvierteln und Grünflächen.
Die Provinz wurde 1826 nach der Unabhängigkeit Chiles als formale Verwaltungseinheit gegründet. Während des 19. Jahrhunderts wuchs sie zu einem wichtigen Zentrum heran, das später zur modernen Hauptstadtregion wurde.
Der Name der Provinz erinnert an den Schutzpatron Spaniens, und diese Verbindung prägt bis heute die Identität der Region. An den zentralen Plätzen und in den älteren Vierteln sehen Besucher noch immer diese historische Bedeutung in der Architektur und der Gestaltung des öffentlichen Raums.
Das Gebiet ist gut mit Autobahnen wie der Ruta 5 und der Ruta 68 verbunden, die zum Reisen in andere Landesteile führen. Ein großes öffentliches Verkehrsnetz mit mehreren Metro-Linien und Bussen ermöglicht es Besuchern, sich leicht fortzubewegen.
Wirtschaftlich ist die Provinz das Herz des Landes und trägt einen großen Teil zu Chiles Wohlstand durch Industrie, Handel und Dienstleistungen bei. Diese ökonomische Bedeutung zeigt sich täglich in den Geschäftsvierteln und dem regen Treiben im ganzen Gebiet.
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