Cerro San Cristóbal, Berggipfel in Santiago, Chile
Der Cerro San Cristóbal erhebt sich auf 880 Meter über dem Meeresspiegel und bildet nach dem Cerro Manquehue und dem Cerro Renca den dritthöchsten Gipfel der Stadt Santiago. Von dort oben eröffnet sich ein weiter Blick über die Stadtlandschaft bis hin zu den Anden im Osten.
Der spanische Eroberer Pedro de Valdivia änderte den ursprünglichen Mapuche-Namen Tupahue während der Kolonialzeit in Cerro San Cristóbal zu Ehren des Heiligen Christophorus. Über die Jahrhunderte entwickelte sich die Anhöhe von einem kargen Aussichtspunkt zu einem stadtnahen Erholungsgebiet mit mehreren Anlagen.
Der Gipfel trägt eine 14 Meter hohe Statue der Jungfrau Maria, die bei einem Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahr 1987 als Ort für den päpstlichen Segen über die Stadt diente. Pilger und Besucher kommen hierher, um vor der Skulptur innezuhalten oder den Ausblick über die Metropole zu genießen.
Besucher erreichen die Spitze durch eine etwa 45-minütige Wanderung, mit der Standseilbahn Funicular de Santiago, über eine Seilbahn oder mit dem Auto. Der Weg zu Fuß führt durch schattige und sonnige Abschnitte, daher empfiehlt sich Wasser und bequemes Schuhwerk.
Auf dem Hügel gibt es zwei städtische Schwimmbäder mit den Namen Tupahue und Antilén, die vor allem im Sommer zahlreiche Einheimische anziehen. Am Fuß liegen außerdem der chilenische Nationalzoo und ein japanischer Garten, die beide getrennt vom Gipfelbereich besichtigt werden können.
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