Santa Maria Tower, Bürohochhaus in Providencia, Santiago, Chile
Der Torre Santa María ist ein 110 Meter hohes Bürohochhaus am Hang des Cerro San Cristóbal nahe der Avenida Santa María im Stadtbezirk Providencia in Santiago. Inspiriert von den Twin Towers des World Trade Center, zeigen seine vier Glasfassaden durch wiederholte Sichtbetonelemente und freie Grundrisse eine betonte Vertikalität. Der geplante zweite Zwillingsturm wurde nie gebaut.
Inspiriert von den Twin Towers des World Trade Center, wurde der Turm 1978 erbaut und am 4. April 1979 eingeweiht, finanziert von der Banco Hipotecario y de Fomento de Chile. 14 Jahre lang war er das höchste Gebäude Chiles, bis 1994 die Torre de la Industria entstand. Geplant waren zwei identische Bürotürme, doch nur dieser 110 Meter hohe wurde gebaut; der zweite wurde nach der chilenischen Wirtschaftskrise von 1982 auf unbestimmte Zeit verschoben.
Der Name des Turms stammt von der Avenida Santa María, der Straße an seinem Fuß, und sein Entwurf ist von den Twin Towers des World Trade Center in New York inspiriert. Geplant war ein zweiter Zwillingsturm, der nach der chilenischen Wirtschaftskrise von 1982 nie gebaut wurde; der einzelne Turm erinnert an dieses abgebrochene Vorhaben.
Der Turm steht am Hang des Cerro San Cristóbal nahe der Avenida Santa María im Stadtbezirk Providencia in Santiago. Es ist ein Bürogebäude und keine öffentliche Sehenswürdigkeit; es gibt weder Aussichtsplattform noch Besucherzugang zu den oberen Etagen. Nach dem Brand von 1981 verboten chilenische Vorschriften die Nutzung von Aufzügen bei einem Brand in großer Höhe.
Geplant waren zwei identische Bürotürme; der zweite wurde nach der chilenischen Wirtschaftskrise von 1982 auf unbestimmte Zeit verschoben, sodass nur der 110 Meter hohe Santa-María-Turm entstand. Die amerikanischen Glashersteller von PPG Industries reisten eigens nach Chile, um die Arbeiter in der Montage der Fassadenverglasung zu schulen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.128 Mitwirkenden weltweit.