Nationalbibliothek von Chile, Nationalbibliothek und historisches Monument in Santiago, Chile
Die Nationalbibliothek Chiles befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude an der Avenida Libertador Bernardo O'Higgins mit Marmortreppen und verzierten Sälen mit Wandmalereien. Das Bauwerk beherbergt über 3,5 Millionen bibliografische Bestände und arbeitet mit dem Nationalarchiv zusammen, das sich auf dem gleichen Gelände befindet.
Die Gründung fand am 19. August 1813 während Chiles Unabhängigkeitsperiode statt, und das Gebäude wurde 1925 nach mehreren Umzügen in der Stadt an seinen heutigen Standort verlegt. Dieser Ortswechsel markierte die Stabilisierung der Institution als dauerhaftes Zentrum für das nationale Gedächtnis.
Der Name bezieht sich auf die Rolle als Gedächtnis der Nation, und Besucher können sehen, wie verschiedene Generationen von Chilenen hier ihre Werke hinterlassen haben. Die Räume spiegeln wider, welche Geschichten und Ideen für das Land wichtig waren und sind.
Das Gebäude hat direkte Anbindung zur U-Bahn-Station Santa Lucía und liegt neben dem Cerro Santa Lucía, was die Orientierung erleichtert. Besucher finden hier Lesesäle, Abteilungen für Periodika, Kartensammlungen und digitale Ressourcen für Forschung und Studium.
Hier findet sich die Aurora de Chile, Chiles erste Zeitung, die Teil des Bestands ist und ein wichtiges Dokument aus der frühen Unabhängigkeitszeit darstellt. Dieses Stück zeigt, wie die Bibliothek die wichtigsten Quellen zur Geschichte des Landes bewahrt.
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