Las Condes, Finanzviertel in der Hauptstadtregion Santiago, Chile
Las Condes ist ein Bezirk in der Provinz Santiago in der chilenischen Hauptstadtregion, der sich vom Fuß der Anden bis ins Stadtgebiet erstreckt. Die Straßen verlaufen oft parallel zu den Bergen und führen durch Wohngebiete, Büroviertel und große Einkaufszentren.
Die Gründung als eigenständige Gemeinde erfolgte zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als das Land noch überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurde. In den folgenden Jahrzehnten wandelte sich das Gebiet durch Bebauung und Zuzug in einen dicht besiedelten Stadtteil der Hauptstadt.
Der Name des Bezirks geht auf die Familie Conde zurück, die früher im Gebiet lebte. In den Wohnvierteln mit breiten Straßen und Parks ist der Einfluss europäischer und nordamerikanischer Lebensweisen deutlich spürbar.
Die meisten öffentlichen Verkehrsmittel fahren entlang der Hauptstraßen, sodass Besucher leicht zwischen den Vierteln wechseln können. An Wochentagen sind die Bürozonen morgens und nachmittags belebt, während die Wohnstraßen ruhiger bleiben.
Mehrere Wanderwege beginnen in den östlichen Teilen und führen direkt in die Anden hinauf. An klaren Tagen ist die Bergkette von fast jedem Punkt im Gebiet aus sichtbar und dient Einheimischen als natürliche Orientierungshilfe.
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