Parque Padre Hurtado, Erholungsgebiet in der Hauptstadtregion Santiago, Chile
Der Parque Padre Hurtado umfasst 500.000 m² in Santiago und ist nach dem Parque Metropolitano der zweitgrößte Stadtpark der Stadt. Sein westlicher, am stärksten besuchter Teil hat große Rasenflächen, öffentliche Einrichtungen und Grillstellen; der größere östliche Teil in Las Condes beherbergt Sportanlagen, das städtische Schwimmbad Playa Anakena, einen Skatepark und gepflegte Spielfelder. Im Norden grenzt er an die Avenida Francisco Bilbao, im Süden an den Kanal San Ramón.
Das Gelände gehörte zum Landgut Santa Rosa de lo Coo der Familie Gandarillas und weiterer Privateigentümer. Das Gesetz 16627 vom 13. Mai 1967 erlaubte den Gemeinden Providencia, Las Condes und La Reina die Aufnahme eines Kredits; der Verkauf an ihre Junta de Alcaldes wurde am 30. Oktober 1967 abgeschlossen. 1981 wurde der Park für die Öffentlichkeit geöffnet, 2003 in Padre Hurtado umbenannt, nach dem 2005 heiliggesprochenen Jesuitenpriester Alberto Hurtado.
Der Park ist ein Ort, wo Nachbarn sich treffen und gemeinsam Zeit verbringen, besonders an Wochenenden und bei lokalen Festen. Man sieht hier Familien beim Picknick, Gruppen beim Fußballspiel und Menschen, die einfach unter den Bäumen entspannen.
Der Park ist leicht zu Fuß erreichbar und hat klar gekennzeichnete Wege für Besucher aller Fähigkeitsstufen. Es gibt schattige Plätze unter Bäumen und offene Bereiche, sodass jeder einen passenden Ort zum Ausruhen findet.
Der Name des Parks erinnert an Pater Alberto Hurtado, einen 2005 von Benedikt XVI. heiliggesprochenen Jesuitenpriester; 2003 wurde er von Intercomunal de La Reina umbenannt. Am 21. Oktober 2018 hielten die drei verwaltenden Gemeinden eine Bürgerbefragung mit 505.281 Stimmberechtigten über ein Verbesserungsprojekt ab, zu dessen Optionen eine künstliche Lagune gehörte.
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