Internado Nacional Femenino, Mädcheninternat in Ñuñoa, Chile.
Das Internado Nacional Femenino ist eine Schule für Mädchen im Stadtteil Ñuñoa, die auf einem großen Gelände errichtet wurde. Die Anlage verfügt über Wohnräume, Unterrichtsräume, Sporthallen und Bereiche für Erholung und Freizeitaktivitäten.
Die Schule wurde 1898 gegründet und war die erste öffentliche Mädchenschule mit Internatsangebot in Chile. Der Name ist eine Würdigung der ersten Leiterin Carmela Silva Donoso.
Die Schule wahrt Traditionen, die Schülerinnen zusammenbringen und ein Gemeinschaftsgefühl schaffen. Die Schulhymne und regelmäßige Zeremonien prägen das tägliche Leben und geben der Gemeinschaft Identität.
Das Gelände ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Santiago erreichbar. Besucher sollten sich vorher über Besuchsregeln informieren, da es sich um ein Wohninternat für Schülerinnen handelt.
Die Schule spielte 2011 eine zentrale Rolle in landesweiten Schülerprotesten zur Bildungsreform. Diese Ereignisse brachten die Fragen zu Schulgerechtigkeit ins öffentliche Gespräch.
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