Conjunto Empart de Ñuñoa, Kulturelles Eigentum und typische Zone in Ñuñoa, Chile.
Der Conjunto Empart de Ñuñoa ist ein Wohnkomplex mit vier Geschossen und roten Betonfassaden, die von Traiguén-Ziegeldächern gekrönt werden und auf Eichenbalkenkonstruktionen ruhen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Blöcke zwischen mehreren Straßen und enthält zahlreiche Gemeinschaftsbereiche.
Der Komplex wurde 1945 unter der Leitung des Architekten Enrique Pérez Casteblanco erbaut, in Auftrag gegeben von der Caja de Previsión de Empleados Particulares. Das Projekt entstand als wichtiges Wohnungsbauprogramm in einer Zeit der rasanten Urbanisierung Santiagos.
Die neun verschiedenen Blockkonstruktionen zeigen unterschiedliche Wohnungstypen, die das traditionelle Modell der Großfamilie in Santiago aufbrachen. Die Layouts spiegeln eine Philosophie wider, die Privatsphäre und Unabhängigkeit für einzelne Bewohner betont.
Der Komplex ist zu Fuß leicht zu erkunden, da die Straßen zwischen den Blöcken offen und zugänglich sind. Besucher finden reichlich Platz zum Spazieren und können die Architektur von verschiedenen Blickwinkeln aus sehen.
Die Komplexanlage wurde 2010 durch eine von der Gemeinschaft geleitete Initiative zum Schutz ihres architektonischen Erbes vom Bildungsministerium als typische Zone ausgezeichnet. Diese Anerkennung half, die Integrität des Designs für zukünftige Generationen zu bewahren.
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