Asilo de las Hermanitas de los Pobres de Santiago, Historisches Pflegeheim in Santiago, Chile.
Das Asilo de las Hermanitas de los Pobres de Santiago liegt an der Ecke Carmen- und Ventura-Lavalle-Straße und hat einen H-förmigen Grundriss, dessen zentrale Kapelle die Bereiche für Männer und Frauen trennt. Sichtbares Mauerwerk rahmt Türen und Fenster mit Bögen verschiedener Formen, und in den Zwischengeschossen wurde Stahlbeton verwendet. Die Fassade zur Carmen-Straße ist hinter einen Palmengarten zurückgesetzt, nach Osten liegt ein größerer Garten als Aufenthaltsbereich.
Die Kongregation der Hermanitas de los Pobres, 1839 von Juana Jugan in Saint-Servan, Frankreich, gegründet, ließ sich dank Juana Ross de Edwards und Erzbischof Mariano Casanova in Chile nieder. Rosario Fernández Concha stiftete das Grundstück und beauftragte den französischen Architekten Eugène Joannon Crozier 1898 mit dem Bau des Asyls. Nach dem Erdbeben von 2010, das schwere Schäden verursachte und zur Evakuierung zwang, wurde der Abrissantrag der Ordensfrauen im Juni 2011 abgelehnt; 2012 wurde das Gebäude zum Nationaldenkmal erklärt und 2017 von der Stadtverwaltung Santiago erworben.
Das Gebäude entstand durch großzügige Spenden einer wohlhabenden Familie und zeigt das Engagement der katholischen Kirche für ältere Menschen in Chile. Es wird heute von der Gemeinschaft genutzt und erinnert an die Sozialarbeit religiöser Institutionen in der Stadt.
Das Gebäude liegt an der Ecke der Straßen Carmen und Ventura Lavalle, was es leicht zu finden macht. Besucher sollten beachten, dass der Komplex öffentliche Dienste beherbergt und die Gärten teilweise öffentlich zugänglich sind.
Nach dem Erdbeben von 2010 wollten die Ordensschwestern das Gebäude abreißen und neu bauen, doch die Bauabteilung der Gemeinde Santiago verweigerte im Juni 2011 die Genehmigung. Die alten Bewohner wurden in Häuser der Kongregation an der Avenida San Pablo und in Viña del Mar gebracht.
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