Campos de Sports de Ñuñoa, Sportstadion in Santiago, Chile
Die Campos de Sports de Ñuñoa waren ein Mehrzweckstadion in Santiago de Chile mit einem Ost-West ausgerichteten Fußballfeld, einer Leichtathletikanlage, einem Velodrom, Tennisplätzen und einem Kinderspielplatz. Für die Südamerikameisterschaft 1926 wurden die Zementtribünen erweitert, wodurch 6.000 zusätzliche Plätze und Logen über den Rängen entstanden.
Das Stadion wurde 1918 gegründet, als der Philanthrop José Domingo Cañas Land zur Verfügung stellte, um Sportaktivitäten zu fördern. Es diente als Heimat der chilenischen Fußballnationalmannschaft, bis 1938 ein größeres Stadion gebaut wurde.
Der Name des Platzes stammt vom Stadtteil Ñuñoa und den Straßen José Domingo Cañas und Campos de Deportes, die das Gelände noch begrenzen. Sein Fußballfeld war von Ost nach West ausgerichtet, entgegen den heutigen FIFA-Regeln. Ab 1928 trug Colo-Colo hier seine Heimspiele aus, und im April 1931 zogen zwei Spiele gegen Hajduk Split so viele Zuschauer an, dass der Verein ein eigenes Stadion erwog.
Das Gelände lag zwischen den heutigen Straßen José Domingo Cañas und Campos de Deportes in Ñuñoa, östlich des Zentrums von Santiago. Der Fußballplatz war von Ost nach West ausgerichtet, entgegen der heutigen FIFA-Norm. 1933 wurde auf den angrenzenden Flächen Kies verteilt, um winterlichen Schlamm zu vermeiden, und ein Zaun trennte die Tribünen vom Spielfeld.
Der Fußballplatz war von Ost nach West ausgerichtet, entgegen der später von der FIFA vorgeschriebenen Orientierung. 1926 wurden vor der Südamerikameisterschaft Betontribünen errichtet und 6 000 Plätze ergänzt, dazu je 2 400 weitere auf beiden Seiten und Logen über den Zementtribünen.
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